Layout

In den frühen 1960-anfang 1990 er Jahren wurde das Layout noch mit Tusche oder Klebesymbole auf  Rasterfolien gezeichnet oder geklebt. Die Zeichnung wurde dann im Repro Verfahren auf 2:1 verkleinert und diente als Belichtungsvorlage.

Ein geklebes Layout von der Topseite gesehen

Ein geklebes Layout von der Botseite gesehen

Um die Bohrlöcher nach CNC Daten umzusetzen wurden meist Drill Plots angefertigt, die die Position und den Durchmesser der Bohrers beinhalteten.

Modernere Layout Programme wie Eagle, Target oder DipTrace erlauben es einen Schaltplan mit Symbolen zu erstellen und diese dann in das Layout zu transferieren. Dabei hängen dann die Bauteile an Gummilinien, dem Ratsnest,  fest. Jede Ratsnest Verbindung entspricht einer Leiterbahn. Bei der Platzierung der Bauteile kann dann der Autoplacment helfen. Auch die Entflechtung, also das Verlegen der Leiterbahnen kann mit Hilfe des Autorouters erledigt werden.

Das Autorouting stößt schnell an seine Grenzen, da der Verlege-Prozess der Leiterbahn nicht einfach die kürzeste Verbindung bedeutet, sondern noch andere Bedingungen erfüllt seien müssen. Gerade bei analoger Technik sind diese Bedingungen sehr komplex.

Einige Bedingungen:

  • Bei hohen Frequenzen ist die Impedanz zu berücksichtigen
  • Bei Analogen Schaltungen sollten Massenschleifen vermeiden werden
  • Bei hohen Spannungen müssen die Sicherheitsabstände nach VDE eingehalten werden.