Rout-to-dust Verfahren

Beim sogenannten Rout-to-dust Verfahren werden Fräswege so optimiert, dass bei kleinen Ausfräsungen innerhalb der Leiterplatte so gefräst wird, dass diese nicht den Niederhalter und/ oder die Absaugung verstopfen können. Dazu wird der Fräsweg spiralförmig von innen nach außen zur Kontur der Fräsungen gelegt. Anstatt ein Stück auszufräsen, wird mit dieser Methode der auszufräsende Teil zu Staub ("to-dust") gefräst. Der Vorteil ist die unproblematische Absaugung des entstehenden Restmaterials. Der Nachteil ist ein längerer Fräsweg und damit verbunden ein höherer Zeitaufwand beim Fräsen.

Rout-to-dust im Bild

Mit Start fräsen taucht der Fräser in das Material ein, und fährt eine Runde.

Nach beenden der Runde wird mit weiter um einen Fräsdurchmesser nach außen gefahren.
Jetzt wird die Außenrunde gefahren.
Fertig ist ein Loch in der Leiterplatte ohne Materialrückstände.